38:25 Heimsieg des Tuspo Nürnberg gegen eine Rumpftruppe des MTV Stadeln II am 15. Spieltag der Bezirksliga Mittelfranken: Nach der ernüchternden Auswärtspleite in Weißenburg, gelingt dem Spitzenreiter ein souveräner Kantersieg gegen dezimierte Stadelner.
Das vergangene Wochenende hatte seinen Tribut gefordert. War die Niederlage zwar mental verarbeitet, konnte das Team um Kapitän Wahl am Sonntag nur noch auf 12 Spieler zurückgreifen. Insbesondere im Rückraum war die Personaldecke dünn. Mit Majcen, Wick, Graf und Fleischmann fehlten gleich vier Spieler, die zuletzt noch ihren Beitrag für die Nürnberger geleistet hatten.
12 Spieler hätten die Gäste derweil wohl mit Kusshand genommen. Mit nur sieben Spielern, noch dazu ohne Trainer, reisten die Fürther über die Stadtgrenze. Das Los einer zweiten Mannschaft traf die Stadelner diesmal äußerst negativ. Hatten sie im Hinspiel noch mit diversen Spielern aus der Oberliga dem Tuspo das Leben schwer gemacht, mussten sie diesmal ihre erste Mannschaft mit allem unterstützen, was möglich war.
So eindeutig die personellen Vorzeichen waren, gestaltete sich dann auch das Spiel. Dies war jedoch nicht nur auf den dünnen Kader der Gäste zurückzuführen. Die Männer aus dem Nürnberger Norden zeigten von Beginn an eine beeindruckende Performance, die gar nicht erst den leisesten Zweifel am Heimsieg aufkommen ließ. Allen voran Kreisläufer Schnapp zog den Gästen früh den Zahn, indem er hinten beherzt zupackte und vorne nach Belieben traf. Sechs seiner acht Tore in diesem Spiel gelangen ihm in der ersten Halbzeit, womit er federführend für das 17:9 zur Pause verantwortlich war.
In Halbzeit zwei sollte sich an der einseitigen Partie nichts mehr ändern. Die schwindenden Kräfte der Stadelner Sieben ermöglichten es dem Tuspo im Schongang das Ergebnis noch auszubauen.
An dem klaren Erfolg darf sich der Tabellenführer nun gleich zwei Wochen erfreuen, bevor es am 21. Februar zur nächsten Oberliga Reserve nach Roßtal geht. Die längere Erholungspause führt hoffentlich zum einen oder anderen Rückkehrer in den Kader des Tuspo. Denn die Roßtaler werden den Nürnbergern gewiss nicht so leicht machen. Im Hinspiel gelang dem Team aus dem Fürther Land ein Remis in der Noris. Für das Rückspiel ist daher ebenfalls Spannung geboten.