Der Tuspo Train fährt in Richtung Endstation der Saison 25/26. Nach dem knappen Sieg im Spitzenspiel in der Vorwoche, konnte dieses Wochenende ein ungefährdeter Erfolg eingefahren werden.
Trotz Streik im ÖPNV war das Abteil des Tuspo Trains ordentlich besetzt, um auf den 14. Sieg im 17. Spiel hin zu steuern. Mit 13 Mann liefen die Gastgeber in der Geschwister-Scholl-Halle auf, in der sie weiterhin ungeschlagen bleiben wollten.
Die Gäste aus Ansbach reisten ebenfalls mit einer guten Aufstellung nach Nürnberg. Unter anderem wurde die Routinierstruppe um den ewigen Thomas Hofmann durch mehrere Spieler aus der ersten Mannschaft der Ansbacher ergänzt, um dem Spitzenreiter Paroli bieten zu können.
Der Widerstand hielt sich dennoch von Beginn an in Grenzen. Die Nürnberger legten flott eine Führung mit drei Treffern vor. Gerade Kapitän Wahl gab von Beginn an Vollgas und besorgte drei der ersten sechs Tore in den ersten 10 Minuten.
Eine in der Folge etwas fahrlässige Chancenverwertung der Jungs aus der Noris vorne, gepaart mit zu langsamen Rückzug, ermöglichte es den Gästen dann den Rückstand zu verkürzen. Nach 16 Minunten gelang den Ansbachern mit 7:6 den Anschluss herzustellen.
Der Warnschuss durch diese kurze Schwächephase des Tuspo erinnerte die Gastgeber wieder deutlich konzentrierter in der Defensive zu Werke zu gehen und vorne die Chancen wieder klarer herauszuspielen. Dies gelang bis Ende der ersten Halbzeit und das Team um Trainerduo Majcen/Schoch ging mit 15:9 in die Pause.
Da die Ansbacher auch nach der Pause nicht mehr in die Spur fanden, entwickelte sich das Duell bereits nach 35 Minuten zu einer sehr einseitigen Angelegenheit und war nach spätestens 41. Minuten mit dem Treffer zum 22:11 durch Jonas Plum entschieden.
Hier ein unvollendeter Heber an die Latte, da ein etwas vorschneller Gegenstoßpass und allgemein etwas lässiges Abwehrverhalten führte letztlich dazu, dass die Partie dem Ende entgegenplätscherte, ohne dass es in einem deutlicheren Ergebnis endete. Der Tabellenführer konnte zum Ende des Spiels ohne viel Aufwand die Führung verwalten und dann entspannt in den Spitzenreiter-Freudentanz übergehen.
Nun heißt es noch drei Mal zupacken, um den Aufstieg in die Bezirskoberliga klar zu machen. Neben der eigenen Performance unterstützte der Favoritenschreck aus Weißenburg den Tuspo, indem sie auch gegen den Tabellenzweiten aus Mögeldorf siegten.
Auf dieser erfolgsversprechenden Ausgangslage soll nun am nächsten Wochenende in Feuchtwangen der nächste Aufstiegsbaustein eingesetzt werden.
Die Niederlage des direkten Verfolgers sollte die Nürnberger allerdings daran erinnern, dass gerade bei Fahrten in die mittelfränkische Walachei vollste Konzentration geboten ist. Eine von zwei Niederlagen setzte es eben nach einer langen Auswärtsfahrt in Weißenburg, was Warnung genug sein sollte. Voller Fokus nun auf das kommende Spiel in Feuchtwangen!