Idee der KiSS

Idee der KiSS

Auf Grundlage dieser Erkenntnisse fertigte der Schwäbische Turnerbund bereits 1988 ein Konzept an, welches Kindern außerhalb des Schulsports die für die frühkindliche Entwicklung notwendigen Bewegungsreize bieten sollte. Dieses Konzept trägt den Namen „Kindersportschule KiSS“. Träger einer KiSS sind Sportvereine oder eine Gruppe kooperierender Vereine, die Mitglied eines Sportverbandes sind.

Vor einigen Jahren hoben der Bayerische Landes-Sportverband sowie der Bayerische Turnverband die „Projektstelle KiSS Bayern“ aus der Taufe, welche bayerischen Sportvereinen die Integration einer Kindersportschule ermöglichen soll.

Gemeinsame Zielsetzungen aller Kindersportschulen sind in erster Linie die Vermittlung von Spaß und Freude an Bewegung und Sport. Über vielfältige und sportartübergreifende Spiel- und Übungsformen, die an die jeweiligen Entwicklungsphasen der Kinder angepasst sind, soll nicht nur eine solide Basis für das spätere Erlernen einer bestimmten Sportart geschaffen, sondern auch im Sinne einer allgemeinen Gesundheitsvorsorge möglichen Haltungs- und Organleistungsschwächen sowie Übergewicht vorgebeugt werden. Durch die abwechslungsreiche Bewegung in der Gruppe mit Gleichaltrigen werden die soziale Kompetenz und das Selbstwertgefühl gefördert und gestärkt, was sich wiederum positiv auf Schule und Alltag auswirken kann. Die Kindersportschule kann demnach einen wertvollen Beitrag zur körperlichen als auch psychischen Gesamtentwicklung der Kinder leisten.